Kopfläuse: 5 Fakten & Mythen, die ihr wissen müsst

Kopfläuse sind unangenehm, aber mit der richtigen Behandlung gut in den Griff zu bekommen. Wichtig ist, die Anwendungshinweise von Lausmitteln genau einzuhalten. Und nicht vergessen: Schulen und Kindergärten bei Lausbefall frühzeitig informieren!

1. Läuse springen nicht!
Sie werden fast ausschließlich durch direkten Haar-zu-Haar-Kontakt übertragen. Flöhe können springen, Kopfläuse nicht.

2. Einmal behandeln reicht häufig nicht! 
Behandlung am ersten Tag. Die zweite Behandlung nach sieben bis zehn Tagen erfolgen. So werden auch frisch geschlüpfte Läuse erfasst.

3. Nissenkamm nicht vergessen
Nach der Behandlung die Haare Strähne für Strähne nass auskämmen.
Das erleichtert das Entfernen von Läusen und Nissen.
Kontrollieren an Tag 5 sowie an Tag 13 und 17.

4. Keine Panik beim Putzen
Läuse überleben außerhalb der Kopfhaut meist nur ein bis zwei Tage.
Eine aufwendige Wohnungsdesinfektion ist nicht notwendig.
Mützen oder Schals können vorsorglich für drei Tage in einem verschlossenen Beutel aufbewahrt werden. Das Auftreten von Kopfläusen schnellstmöglich im Kindergarten, Schule oder Kontaktpersonen melden.

5. Mythen aufgedeckt
Haustiere übertragen keine Kopfläuse.
Schlechte Hygiene ist nicht die Ursache.
Mützen oder Haarbürsten sind nur selten für eine Ansteckung verantwortlich.